Tagung 2007

Hier einige Impressionen von der gemeinsamen Tagung "Begabungsförderung - kein Tabu mehr" vom Netzwerk Begabungsförderung und dem LISSA-Preis am 10.11. 2007 in Solothurn: 

 

Rund 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren an den neusten Entwicklungen im Bereich Begabungsförderung in der Schweiz interessiert. Mit einem abwechslungsreichen Programm wurden die verschiedenen Dimensionen dieser Thematik angesprochen.

 

 

    
Im Einstiegsreferat von Frau Dr. Silvia Grossenbacher wurden die neusten Erkenntnisse aus dem Trendbericht Begabungsförderung kurz vorgestellt. Heute verfügen die Kantone mehrheitlich über gesetzliche Grundlagen. Die Palette umfasst Massnahmen zur Beschleunigung des Lernens, zur Anreicherung der Lernanforderungen und zur Unterstützung der Lehrpersonen und Schulen.                  

Dr. Silvia Grossenbacher, Koordinatorin Netzwerk Begabungsförderung
Silvia Grossenbacher ging in ihrem Referat vor allem auf die Hintergründe der Erfolgsgeschichte zur Begabungsförderung ein.  Diese verweist aber immer auch auf die Grenzen des traditionellen Schulsystems hin und wird dort besonders fruchtbar, wo sie sich einreiht in die grösseren Trends zur Innovation von Schulen.                                             

Prof. Rolf Dubs
Für eine kritische Würdigung der Entwicklung im Bereich Begabungsförderung mit dem „Blick von aussen“ wurde Prof. Rolf Dubs, emeritierter Professor für Wirtschaftspädagogik der Universität St. Gallen eingeladen. Er äusserte seine Gedanken zu Sinn und Grenzen der breiten Begabungsförderung in der Volksschule und  auch zur wirtschaftspolitischen Sicht der Förderung von begabten jungen Menschen.                                                                 

Raphael Holenstein, Pianist und Gymnasiast
Die beiden anregenden Impulsreferate konnten während dem eindrücklichen Pianospiel von Raphael Holenstein, einem Gymnasiasten des begabungsfördernden Gymnasiums Appenzell vertieft werden.                                                   

Peter Flury, Projektleiter Ressourcenzimmer Igis
Um der Theorie auch einen Praxisbezug zu verleihen folgten im Anschluss fünf „Best Practice“-Beispiele. Die Primarschule Olten führt ein kleines, aber feines Begabtenförderprogramm durch. An der Primarschule Igis wurde vor ein paar Jahren mit wenig Mittel und Aufwand ein Ressourcenzimmer eingerichtet.                      

Bernadette Reis, Projektleiterin "Step by Step" Schenkon
Die beiden Primarschulen Untereggen und Schenkon bieten beiden klassen – und stufenübergreifende Wahlangebote an, in den die Kinder interessenorientiert selbständig arbeiten können. Die Oberstufe Wollerau ist eine der ersten, die auf diesem Niveau integrative Begabungs- und Begabtenförderung einführte.                            


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